Teammanagerbericht: FC Weisweil

Autor: Andreas Baab

23.03.2015

Knappe Heimniederlage gegen den Spitzenreiter

Zum Auftakt nach der Winterpause war der unangefochtene Spitzenreiter Alem. Freiburg Zähringen zu Gast im Läger. Beim Hinspiel vergangenes Jahr in Freiburg blieben wir über die gesamten 90 Minuten chancenlos. Und auch die vorzeichen vor dem Rückspiel waren nicht die besten. Am Abend zuvor verletzte sich Torhüterin Sarah Berger im Training am Knöchel, beim Aufwärmen vor dem Spiel musste dann auch noch Mittelfeldspielerin Kathrin Ehret aufgeben. Somit fehlten 2 der wichtigsten Spielerinnen. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht beeindrucken, man begann das Spiel gut organisiert, überließ den Gästen zwar mehr Ballbesitz, diese wussten aber gegen unseren Defensiv- Verbund nicht zu ernsthaften Torchancen zu kommen. So war es nicht verwunderlich das die Führung der Freiburgerinnen durch eine Standardsituation fiel. Vivien Schandelmeyer plazierte einen für "Aushilfstorhüterin" Carina Baab schwer zu parierenden Freistoss hoch unter die Latte. Die Reaktion darauf war jedoch positiv, wir ließen uns dadurch nicht verunsichern und hielten an unserer Taktik fest. Bei gelegentlichen Kontersituationen fehlte Aufgrund der defensiven Ausrichtung eine Abnehmerin bein einer guten Aktion von Antonia Duri, ein Freistoss von Marina Dinger verfehlte die lange Ecke ebenfalls nur knapp. Auf der anderen Seite rettete Elena Ehret in höchster Not mit dem Kopf. Dann kam die 40. Spielminute und mit ihr wurde die Hoffnung auf einen Punktgewinn plötzlich wieder groß. Sabrina Stanek zirkelte einen Freistoss über die Mauer auf das Tor, Freiburgs Torhüterin konnte denn Ball gerade noch von der Linie kratzen, doch Evelyne Binninger stand da wo eine Torjägerin stehen muss und vollstreckte zum bis dahin nicht unverdienten Ausgleich. Nun war Pause.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Freiburg mit viel Ballbesitz im Vorwärtsgang, wir standen weitestgehend sicher und lauerten auf Konter. Doch in Minute 55. der erneute Rückstand. Nach einem langen Ball ins Zentrum passte die absprache zwischen Torfrau und Abwehrspielerin nicht, die pfeilschnelle Elisa Emminger erkannte die Situation am schnellsten und spizelte den Ball ins leere Tor. Doch anderst als in Hälfte eins fehlten uns nun Kraft und Mittel um die Freiburger Hintermannschaft nochmals in Verlegenheit zu bringen. So blieb es zwar bis zum Schluss Aufgrund des knappen Rückstandes spannend, der tabellenführer konnte den knappen aber sicherlich verdienten Sieg ins Ziel bringen. Uns bleibt die Erkentniss das wir trotz der Ausfälle in der Lage sind auch die großen Teams der Liga zu ärgern. Nächste Gelegenheit dafür ist bereits am kommenden Sonntag, dann müssen wir beim Tabellenzweiten in Wolfenweiler antreten.


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