Bundesliga Frauen
1. Bundesliga Frauen: SC Sand Frauen ärgern die Bayern
Mittwoch Abend, 17:00 Uhr. Manch einer könnte glauben, in Sand wird Champions League gespielt, immerhin war der große FC Bayern zu Gast im Sander ORSAY Stadion. Zwar nicht in der Champions League, aber von einem spannenden 1:1 gegen den Tabellenzweiten der Allianz Frauen-Bundesliga durfte man bei den SC Sand Frauen heute Nacht träumen.Bei schönstem Wetter durften 1.335 Zuschauer live miterleben, wie der SC Sand den Bayern womöglich die letzte Chance auf den Meistertitel raubte. Die Gastgeberinnen attackierten früh und verhinderten den Spielaufbau der Bayern schon im Ansatz. Schon nach zwei Minuten musste sich Benkarth bei einem Freistoß von Anne van Bonn aus halblinker Position erstmals auszeichnen. In der 21. Minute war dann aber auch sie beim Kopfball von Nina Burger nach einer Ecke von Nadine Prohaska aus kurzer Distanz machtlos. Die 1:0-Führung für den Aussenseiter. Der FC Bayern kämpfte sich mehr und mehr ins Spiel und belohnte sich in der 30. Minute durch Gina Lewandowskis Kopfballtreffer auf Flanke von Verena Schweers. Doch die Münchner wollten mehr. Zunächst setzte Mandy Islacker ihren Abschluss aus 16 Metern knapp über die Latte (34.), dann lenkte Carina Schlüter den Distanzschuss von Schweers an den Pfosten (36.).Auch die SC Sand Frauen wollten sich nicht verstecken, doch Benkarth entschärfte auch Nadine Prohaskas Fernschuss (44.). Kurz vor der Halbzeit hätten die Münchnerinnen noch einmal die Chance auf die Führung, als ein abgefälschter Freistoß von Lina Magull an den Pfosten tropfte (45.+1).Nach der Pause rettete Carina Schlüter mehrfach mit Glanztaten für die Sanderinnen. Erst entschärfte sie den Fernschuss von Leonie Maier (60.) und dann fischte sie den direkten Freistoß von Jill Roord (70.) aus dem Winkel. Sand hatte in der Phase auch das Quäntchen Glück, wie bei Jovana Damnjanovics Lattenschuss (84.) und Seitfallzieher (89.) sowie Roords Lattenkopfball (90.+4). Mit viel Leidenschaft und Geschick kämpfte man gegen das Münchner Powerplay in der Schlussphase. In der Nachspielzeit rettete zudem erneut Schlüter gegen Kristin Demann (90.+3). Das 1:1-Unentschieden war gerettet und der Jubel riesengroß.
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