SV Linx ist im Viertelfinale

Herbolzheim verpasst das Viertelfinale

Bild: SDP-MU


Im Achtelfinale des SBFV-Rothaus-Pokals unterlag der FVH vor 355 Zuschauern dem favorisierten SV Linx am
Mittwochabend mit 0:2 (0:1).

Adrian Vollmer drehte erst in der Zweiten Halbzeit auf (Bild: SDP-MU)

Beide Mannschaften waren vor dieser Partie mit zwei Niederlagen aus
drei Punktspielen in die Saison gestartet. Erste Unsicherheiten legten die Kontrahenten aber schnell ab. Die Gäste zeigten dabei etwas mehr Zug zum Tor und wurden durch das frühe 0:1 von Maximilian Sepp belohnt.
Die Partie lief fast nur in Richtung der Gastgeber, die allerdings nach einem Konter mit einem Schuss knapp das Ziel verfehlten. Der Oberligist hatte danach weitere Chancen, den Vorsprung auszubauen, eine engagierte Abwehr hielt dagegen, einmal musste der FVH auf der Linie klären. Die Pausenführung ging in Ordnung. Nach Wiederanpfiff wurde der Landesligist weiter in der eigenen Hälfte eingeschnürt, Linx schaffte es aber zunächst nicht, die Entscheidung
herbei zu führen. Nachdem bei den aufopferungsvoll kämpfenden Breisgauern so langsam die Kräfte schwanden, schlug Adrian Vollmer knapp 20 Minuten vor dem Ende aus dem Nichts dann eiskalt zu.


355 Zuschauer wurden am Mittwoch in Herbolzheim gezählt (Bild: SDP-MU)


FVH: Pascal Metzger, Daniel Strittmatter, Christian Kranich,
Mikel Keller, Ali Hassoun (77. Belal Baktiary), Mario Hess, Eric Schwarz
(73, Philipp Merzweiler), Michael Hoelle (58. Fabio Saggiomo), Frederik
Österreicher, Ibrahim Bayram (64. Lukas Pickhardt), Athanasios

Nothstein.

SVL: Sinan Süme, Adel Khedir (53. Joel Joseph), Geoffrey
Feist, Martial Riff, Nathan Rechts, Adrian Vollmer, Lucas Lux (68. Marc
Rubio), Maximilian Sepp (77. Samy Madihi), Timo Schwenk, Guillaume
Ruiz (85. Lukas Raabe), Kemal Sert.

Tore: 0:1 Maximilian Sepp (11.), 0:2 Adrian Vollmer (71.).
Schiedsrichter: Amin Hamidi, Assistenten: Niklas Zygan, Benjamin
Bilek.


Text und Fotos Martin Ullrich

Die Stimmen zum Spiel

(Bild: Archiv)

wegen technischer Störungen war es uns nicht möglich, die Stimmen zum Spiel als Audio-Datei zu übertragen. Deswegen hier in Schriftform. Die Interviews mit den beiden Trainern führte Mani Schäfer.

Thomas Leberer, Trainer SV Linx:
Meine Vorgabe war, irgendwie weiterzukommen. Das haben die Jungs wörtlich genommen, denn die Leistung war nicht Oberligawürdig. Natürlich hatten wir mit dem Platz zu kämpfen, zum einen wegen der Größe zum anderen ist er sehr uneben. Das hat Herbolzheim in die Karten gespiel. Aber wir sind weitergekommen, das ist das wichtigste, alles andere zählt nicht.

Sascha Schröder, Trainer FV Herbolzheim:
Wir standen sehr gut und haben es dem SV Linx sehr schwer gemacht. Allerdings hatten wir in der Offensive keine Durchschlagskraft. Über 90 Minuten hat man keinen Zwei-Klassen-Unterschied gesehen. Linx hatte viel Ballbesitz, das war aber so von uns auch gewollt. Aber sie hatten so gut wie keine Tormöglichkeiten, außer den beiden Treffern. Wior hätten die eine oder andere Möglichkeit besser setzen müssen, der vorletzte Pass war oft zun schlampig. Glückwunsch an Linx, wir konzentrieren uns auf die Liga, da müssen wir nun schleunigst punkten.

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