2. Bundesliga Süd: 1. FFC Frankfurt II - SC Sand II

 

Sands Torfrau Kristina Kober. Bild: U.Künster (SCS)

Willstätt-Sand (uk). Dass die Spiele der ersten und zweiten Bundesliga in Frankfurt zeitgleich stattfinden, war nicht vorgesehen. Doch der FFC hatte nach der kurzfristigen Absage des Pokalspiels gegen Essen Anfang Dezember um eine Verlegung gebeten. Das Spielfeld im Brentanobad lag lange Zeit im Schatten und war um 11 Uhr nicht bespielbar. Daher wurde die Begegnung der Erstligateams auf die spätere Uhrzeit verlegt und die zweiten Mannschaften mussten auf den Kunstrasen ausweichen.

Von der Vorbereitung kein Nachteil, denn auch Sand kann derzeit nicht auf Rasen trainieren. Das torlose Unentschieden am Sonntag gegen die Reserve des FC Bayern München hat in Sand für eine gewisse Erleichterung und ein Aufatmen gesorgt. Vor allem über die Art und Weise, wie das Ergebnis zustande kam. Die Mannschaft ließ dem Gegner nur wenige Chancen zu, die gefährlichste Tormöglichkeit der Gäste entschärfte Kristina Kober kurz vor Spielende. „Wir haben in den beiden Trainingswochen etwas verändert und umgestellt und die Mannschaft hat das im Spiel super umgesetzt“, sagte SC-Trainerin Fabienne Breisacher und ergänzte: „Was wir jetzt noch verbessern müssen, ist das Offensivspiel.“ Beim Blick auf das Torverhältnis sind die Sander Defizite klar zu erkennen. Der SC kassiert zu viele Gegentore und nutzt zu wenig die Chancen. Auch Frankfurt hat ähnliche Probleme, hat dennoch schon sieben Punkte mehr auf dem Konto. Sands Trainerin möchte auch aus dem letzten Spiel des Jahres etwas Zählbares mitnehmen und anschließend die Vorbereitung nutzen, den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen schrumpfen zu lassen. „Wir haben in der Rückrunde alle direkten Konkurrenten in Sand zu Gast und das sollte unser Plus sein“, erklärte Fabienne Breisacher, die in Frankfurt ein letztes Mal auf die gesperrte Christine Veth verzichten muss.

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