Zuschauerbericht
Gegenbericht "Sportfreunde Eschbach - SC Zienken"
Erst mal zum Spiel an sich: Zienken mit dem Tor in der 1. Minute natürlich mit dem Traumstart in die Partie. Danach hatten die Sportfreunde an diesem Gegentor erstmal zu knabbern und mitten in die starke Phase der Zienkener das verdiente 2:0 mit einem schönen Angriff über unsere linke Abwehrseite. Doch spätestens ab der 15. Minute nahmen nun auch die Sportfreunde am Spiel teil, und wie. Mit schönen, von der Abwehr mal über Außen, mal über die Mitte vorgetragenen Spielzügen kombinierte man sich bis vors Gehäuse der Zienkener. Nach einem super Ball unseres Kapitäns Markus Zinkstein stieg unser Torjäger, Abdlie, hoch in die Lüfte und nickte den Ball zum mittlerweile verdienten 1:2 Anschlusstreffer ein. Mit diesem Wirkungstreffer gelang es unserer jungen Truppe natürlich noch mehr das Spiel an sich zu reißen. Zienken hatte in der 1.Hz noch eine sehr gute Chance die unsere Nummer 1, Jan "Henny" Probst, aber im 1 gegen 1 stark zu verhindern wieß. Bis auf die 2 schnellen Tore und diese besagte Chance war von den Zienkenern in den ersten 45 Minuten überhaupt nichts zu sehen. Bis auf den Versuch lange Bälle nach vorne zu spielen, die aber entweder früh unterbunden wurden, im Aus landeten oder von unserer Abwehr abgefangen wurden. Mit dem gerade erzielten 1:2 im Rücken spielten die Eschbacher natürlich weiter nach Vorne, auch wenn es letztendlich bis kurz vor Schluss der ersten 45 Minuten dauern sollte, ehe Dimitrus Bogdan die Pille nach einem mal wieder starken Spielzug über außen überlegt ins linke untere Eck eingeschoben hatte. Pause. 2:2. Eine bis hierhin auch sehr gut geführte Schiedsrichterleistung. Die 2. Hälfte begann dann so wie die erste geendet hatte. Zienken immer wieder mit dem Versuch lange hohe Bälle auf die Außenstürmer zu spielen, Eschbach im Kurzpassspielmodus unterwegs. Und so hatten die Gastgeber, diesmal öfters durch die Mitte durchkombiniert, einige gute Einschussmöglichkeiten, die der Torhüter Nico Carbone jedoch immer zu parieren wusste. In der 56. wurde das immer mal wieder eingesetzte Eschbacher Pressing dann erfolgreich genutzt, als die Zienkener den Ball zu ihrem Torwart zurück spielen und dieser ein wenig wegrutscht und teilweise über den Ball hämmert. Da unser Sturmtank Abdlie Goddard leider auch wegrutschte war die 105 % leider weg und bis er den Ball kontrolliert hatte, hatten sich 2 Zienkener Spieler auf der Torlinie versammelt, einer davon sah den Schuss in die linke Ecke dann super voraus und somit vergab Eschbach die riesen Chance das Spiel verdienterweise endlich zu drehen. Danach wurde das Spiel hitziger, 2 gelb rote Karten, sowie 1 rote auf unserer Seite und 1 gelb rote Karte für die Zienkener. Durch die 2 Männer weniger hatten die Zienkener nun natürlich etwas mehr Platz zur Verfügung, den sie aber auch nicht zu einer 100 % Torchance zu nutzen wussten. Eschbach mit 2 Männern weniger sogar mit 4,5 guten Konterchancen hier trotzdem noch den Lucky Punch vergeben zu können, was am Ende leider nicht mehr gelang. Zu der "harten Spielweise" und den roten Karten: 1. gelb rote Karte: Etwas unglücklich und sicher nicht gewollt geht Abdlie mit dem Fuß im Sechzehner der Zienkener etwas zu hoch und trifft den Kopf des Abwehrspielers. Mit gelb vorbelastet also absolut vertretbar dann die Ampelkarte zu zeigen. Eine Szene, die auf der anderen Seite genauso stattfand, wohl also eher weniger auf "afrikanischen Fussball" zurückzuführen ist ;-) 2. gelb rote Karte: Der Ball kommt direkt bei der Eschbacher Ersatzbank ins Aus und kullert zu Kemo. Um das Spiel ein wenig zu beruhigen wirft er den Ball 1 (!) Meter weiter nach hinten, bekommt hierfür nun die aus unseren Augen etwas überzogene gelbe Karte. Was wohl auch der Schiedsrichter so fand, da er so wie es aussah sich nicht im klaren war, dass dieser Spieler schon gelb vorbelastet draußen saß. Erst durch die Rufe der Zienkener merkte er nun, dass es vielleicht etwas zu überzogen war, konnte aber natürlich die Entscheidung nicht mehr zurücknehmen und "musste" die gelb rote Karte verteilen. Rote Karte: Will ich nicht beurteilen, da ich die Szene nicht direkt wahrgenommen hatte. Sah nach einer (auf dem durch den Regen nassen Geläuf) natürlich schneller wirkenden Grätsche aus. Der Schiedsrichter hatte den besseren Blickwinkel und deswegen wird diese wie die erste gelb rote wohl auch verdient gewesen sein. zu der "harten Spielweise" der Eschbacher und auch unserer Gambianischen Spieler: Wir möchten dazu gar nicht viel sagen. Wenn sogar der eigene Zienkener Spieler sagt, dass sie Glück hatten dass einer ihrer wohl wichtigsten Spieler in der 1. Hz nicht schon geflogen ist, sagt das wohl alles. Das dieser Spieler dann, in der 1. Hz gelb vorbelastet, noch mindestens (!) 5 weitere Fouls begeht und trotzdem weiter spielen durfte, sollten die Zienkener einfach mal im Hinterkopf behalten. In diesem Spiel waren es genau 3 Fouls, die wirklich etwas zu hart waren, diese wurden jedoch mit 2x gelb und 1x rot genauso gewertet wie man diese zu werten hat. Wenn man aber bei jedem (!) Foul schreien muss als wäre sonst was passiert muss man sich nicht wundern wenn auch das nicht zum beruhigen eines Spieles beiträgt. Durch die 3 Platzverweise dreier wichtiger Stammspieler wird das Spiel am Sonntag gegen Steinenstadt nun natürlich zur Mammutaufgabe. Das Fehlen 2 weiterer Stammspieler berufsbedingt macht das ganze dann schon fast unmöglich. Trotzdem hoffen wir natürlich auch weiterhin auf zahlreiche Unterstützung, hier nochmal danke an alle Fans der Sportfreunde! Bis Sonntag und machte gut, Dirk Wehrle, 2. Vorstand Sportfreunde Eschbach
Staubiges Spiel zwischen den Sportfreunden Eschbach und dem SC Zienken
Nachdem der schöne Rasenplatz in Eschbach als nicht bespielbar erklärt wurde, musste man auf den knochenharten und sehr staubigen Hartplatz ausweichen. Für die Spieler der Sportfreunde Eschbach ein gewohntes Geläuf, doch die Spieler des SC Zienken taten sich in der Anfangsphase sehr schwer. Zeitweise konnte man weder Ball noch Spieler erkennen, so staubig war es. An der Spielweise der Eschbacher um Spielertrainer Marc Martin war zu erkennen, dass man mit Kontern und langen Bällen auf die Spitze zum Erfolg kommen wollte. So entstand ein optisches Übergewicht auf Zienkener Seite. Schöne Spielzüge waren Seltenheitswert, was auf dem Platz auch unmöglich war. Die einzig nennenswerte Aktion auf Eschbacher Seite war ein Pfostenschuss in der 28. Minute. Die Zienkener Stürmer hatten das Glück auch nicht gepachtet, denn viele gute Möglichkeiten in Führung zu gehen gingen meistens knapp am Tor vorbei oder landeten am Pfosten oder an der Torlatte. In der 34. Minute, bei einem Eckball, hoch in den Strafraum herein gegeben von Ali Özcan, stieg Chris Ongom-Along am höchsten und köpfte unhaltbar den Ball zum 1:0 ins Tor. Doch schon 6 Minuten später, bei einem Konter, begünstigt durch ein Missverständnis in der Zienkener Abwehr, konnte der Eschbacher Stürmer Jannik Kapplinghaus zum 1.1 ausgleichen. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, denn die Eschbacher hatten sich jetzt nur noch aufs Kontern konzentriert. Mehrere Standardsituationen auf Zienkener Seite gingen wiederum nur knapp am Tor vorbei. In der 73. Minute, ein Freistoß, getreten von Jakob Dörfliger, krachte wieder nur an die Torlatte. 3 Minuten später, nach einen absichtlichen Handspiel eines Eschbacher Spieler zeigte der gut leitende Schiedsrichter ihm die gelb-rote Karte. Und in der 77. Minute wurde Adrian Göbel von Jakob Dörflinger gut in Szene gesetzt, dieser flankte den Ball scharf in die Mitte des Sechzehnmeterraums und Chris Fabian konnte den Ball sicher zum 2.1 einschießen. In der 84. Minute war Eschbachs Torschütze Jannik Kapplighaus mit einer Schiedsrichterentscheidung überhaupt nicht einverstanden und bekam auch die geb-rote Karte. Alles in allem war der Sieg durch den SC Zienken zwar hart erkämpft, aber letztendlich durch die wesentlichen höheren Spielanteile auch völlig verdient.
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