Solvay Freiburg II - FC Simonswald I 3 : 2 (2 : 2)
Tore: 0:1 R. Burger (6'), 0:2 Stratz (10'), 1:2 Otteny (24'), 2:2 Gashi (45'), 3:2 Dichtel (75') Aufstellung: Hummel - Fischer, T. Hug (66' F. Burger), G. Schwer, A. Ruth - Schätzle, Kummer (66' O. Hug) - Stratz, Regenscheit, R. Burger (46' Hinz) - Emmler Nach der Niederlage bei Solvay II riss die Siegesserie des FCS nach zuletzt 4 Erfolgen in Serie. Die Gastgeber zeigten über weite Strecken eine gute Partie, die Schwarz-Weißen gaben dabei aber eine 2:0 Führung aus der Hand. Personell musste weiterhin neben den Langzeitverletzten auf D. Trenkle, Pepe und Springweiler verzichtet werden. Dazu gesellte sich auch R. Burger, der nach einem Schlag auf den Knöchel zur Pause in der Kabine blieb. Zum Spielverlauf: Solvay merkte man gleich zu Beginn ihr gewonnenes Selbstvertrauen an. Mit schnellem Kombinationsspiel kamen sie zu sofort zu zwei Chancen. Das Tor viel jedoch auf der Gegenseite. Ein an sich harmloser Rückpass zum Torwart versprang kurz vor dem wegschlagen, der Ball kullerte genau auf die Füße von Roland Burger und dieser brauchte vor dem leeren Tor nur noch einzuschieben. Das die Simonswälder aber auch Fußballspielen können zeigte nur wenig später das 2:0. Ralf Emmler hebelte mit einem Pass die Viererkette aus, Jojo Stratz enteilte seinem Gegenspieler und sein Kracher aus 20m schlug unhaltbar ein. In dieser Phase waren die Hausherren geschockt und die Elztäler waren dran am dritten Treffer. In der 25. Minute vielleicht die Schlüsselszene des Spiels. Sven Regenscheit setzte per Kopf perfekt Ralf Emmler in Szene, dieser steuerte alleine auf den Torwart und schoss etwas überhastet nur den Schlussmann an. Dies sollte sich rächen. Solvay nur noch vereinzelt gefährlich, dennoch gelang ihnen noch vor der Pause der Ausgleich. Beim 1:2 bekam man auf der linken Abwehrseite den Ball einfach nicht aus der Gefahrenzone und ein Stürmer wurde am langen Pfosten freigespielt. Der Ausgleich mit dem Halbzeitpfiff noch ärgerlicher. Nach einem eher harmlosen Eckball hatten gleich mehrere Gästespieler die Möglichkeit die Kugel zu klären, jeder verlies sich etwas auf den anderen, der einzig verbliebene Freiburger sagte danke und staubte per Kopf ab. Ein sehr vermeidbarer Gegentreffer. Nach dem Wechsel Solvay natürlich am Drücker. Mehrere gute Angriffe wurden durch Torwart Hummel zunichte gemacht oder der Pfosten stand im Weg. Gerade als man sich etwas vom Dauerdruck befreite dann doch das 3:2. In der letzten Viertelstunde ging es dann hin und her. Simonswald durchaus mit Chancen zum Ausgleich. Einmal brachte O. Hug nach tollem Pass von Hinz in aussichtsreicher Position zu wenig Druck auf seinen Linksschuss. Die dickste Chance zum 3:3 hatte Hinz, der nach super Vorarbeit von Emmler den Ball völlig freistehend aus 8m volley über das Tor hämmerte. Die Platzelf auch mit weiteren Möglichkeiten, es blieb nach abwechslungsreichen 90 Minuten jedoch beim alles in allem verdienten Sieg der Gastgeber.
Simonswälder Siegtreffer in der Nachspielzeit
FC Simonswald I - SV BW Wiehre Freiburg I 2 : 1 (0 : 0) Simonswälder Siegtreffer in der Nachspielzeit Einmal mehr bewahrheitete sich beim Spiel des FC Simonswald gegen BW Wiehre Freiburg die alte Fußballerweisheit, wonach solche Begegnungen zumeist diejenige Mannschaft gewinnt, die in der Tabelle weiter oben angesiedelt ist, während das Team aus unteren Tabellenregionen das Nachsehen hat. Die Gastgeber konnten an die gute Leistung vom Spiel gegen die Portugiesen vor Wochenfrist nicht anknüpfen und verfielen in alte Verhaltensmuster. Wenig Tempo und wenig Druck auf den Gegner aber dafür umso mehr Fehlpässe machten es den Freiburgern relativ einfach, den FCS weg vom eigenen Tor zu halten. Ein Kopfball von Emmler nach einer Ecke und R. Burger, der in aussichtsreicher Position den Ball nicht traf, waren deshalb auch die einzigen nennenswerten Tormöglichkeiten der Simonswälder im ersten Durchgang. Auf der Gegenseite reagierte FC-Torhüter Hummel herausragend gegen Metu, der – begünstigt durch einen Abspielfehler – urplötzlich freie Bahn hatte. Im zweiten Durchgang wurde das Spiel der Einheimischen etwas besser, aber längst nicht gut genug, um die blau-weiße Abwehrreihe ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Da aber auch Wiehre kaum Torgefahr versprühte, fanden sich die trotz Dauerregens und böigen Windes ausharrenden Zuschauer schnell mit einer typischen Nullnummer ab. Bis zur 63. Spielminute. Dort war abermals Metu Nutznießer einer unglücklichen Aktion der Platzherren, die den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekamen, so dass der Wiehremer in zentraler Position wenig Mühe hatte, um sein Team in Führung zu bringen. Danach intensivierte Simonswald seine Bemühungen, entwickelte aus dem Spiel heraus aber kaum gefährliche Aktionen. So führte letztlich eine Standardsituation zum Ausgleich. Regenscheit servierte eine Ecke auf Emmler, der wuchtig zum 1:1 einköpfte (83‘). Als sich alle Beteiligten mit dem Remis abgefunden hatten, kam in der Nachspielzeit Regenscheit gegen aufgerückte Gäste ans Leder, hielt aufs Gästetor zustürmend seine Verfolger auf Distanz und vollendete gegen den suboptimal postierten Tietze im Tor der Gäste zum 2:1 (93‘). Mit dem nunmehr vierten Sieg in Serie dürfen sich die Simonswälder etwas nach oben orientieren, während für BW Wiehre angesichts nur noch zwei Punkten Vorsprung auf die gefährdete Zone endgültig der Abstiegskampf begonnen haben dürfte.
Dritter Sieg in Folge für den FCS
FC Portugiesen I – FC Simonswald I 1 : 2 (0 : 0) Anders als in den jüngsten Begegnungen fand der FC Simonswald diesmal richtig gut ins Spiel. Mit hohem läuferischen Aufwand und konsequentem Zweikampfverhalten hielten die Simonswälder ihren Gegner fern vom eigenen Tor und setzten in der Offensive immer wieder Nadelstiche. Gute Gelegenheiten der Gäste blieben von Regenscheit, Springweiler und Pepe jedoch ungenutzt. In der Schlussphase des ersten Abschnitts erspielten sich die Portugiesen ihre ersten Torchancen; ein Stürmer verzog von der Strafraumgrenze aus deutlich und einen weiteren Versuch aus 20 Meter Torentfernung parierte FC-Goalie Hummel spektakulär mit einer Hand. Nach dem Wechsel veränderte sich das Bild. Nun waren die Hausherren tonangebend und drängten die Gäste in die Defensive. Auch wenn der Druck der Südänder sehr hoch war, richtige Torchancen erspielten sie sich nicht. In dieser Phase lieferten sich Torres im Sturmzentrum der Portugiesen und FC-Innenverteidiger G. Schwer einige sehenswerte Privat-Duelle, die der Simonswälder meist für sich entschied. In der Schlussviertelstunde befreiten sich die Gäste und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. R. Burger setzte sich auf dem rechten Flügel durch und spitzelte den Ball zum mitgelaufenen Pepe, der aus der Drehung vollendete (73‘). Die Portugiesen antworteten mit wütenden Angriffen und nach einem Freistoß fiel der Ausgleich. Der Ball wurde auf den zweiten Pfosten gespielt und kam von dort zurück in Zentrum, wo De Azevedo freistehend einköpfte (83‘). Nun klappten beide Teams endgültig ihre Visiere hoch und spielten voll auf Sieg. Zunächst rettete Spielertrainer Fischer in allerletzter Sekunde für die Simonswälder, danach vergab Pepe nach toller Vorarbeit von Regenscheit völlig freistehend. Dieselben Spieler sorgten schließlich für den Siegtreffer der Gäste. Pepe flankte mit rechts und fand den lauernden Regenscheit, welcher zum 1:2 einnetzte (88‘) und damit auch seine herausragende Leistung am heutigen Tag krönte. Auch der sehr gut leitende Schiedsrichter Baumann musste sehr großen Gefallen an der spannenden Schlussphase gefunden haben, denn anders ist die über achtminütige Nachspielzeit nicht zu erklären. Am Schluss war’s dann aber auch egal, denn der FC Simonswald brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und freute sich über den dritten Dreier in Folge.
FC Simonswald I - SV Hochdorf I 3 : 2 (0 : 2)
Simonswald dreht die Partie binnen fünf Minuten Der FC Simonswald hat das Heimspiel gegen SV Hochdorf nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch gewonnen. In einer Partie mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten setzten sich die Gastgeber am Ende mit 3:2 (0:2) durch. Dabei taten sie sich in der ersten Hälfte sehr schwer. Siimonswald absolvierte allenfalls Dienst nach Vorschrift ohne Tempo und Elan, während das Kellerkind aus dem Freiburger Westen mit aggressivem und schnörkellosem Spiel durchaus zu gefallen wusste. Des Öfteren brannte es lichterloh im Sechzehner der Gastgeber, doch die Angreifer der Grün-Weißen zielten nicht gut genug. Zwingende Offensivaktionen der Gastgeber hatten im ersten Spielabschnitt Seltenheit. Bei großzügiger Betrachtung kann man zwei ihrer Versuche durch Trenkle und Stratz als Torchancen werten. Viel mehr kam nicht von den Einheimischen. Durch einen Doppelschlag kam Hochdorf noch vor der Halbzeit zur Führung. Wieschhörster und Ibeski nutzen jeweils ein Durcheinander in der Simonswälder Deckung zu ihren Toren (40‘ und 43‘). Simonswald kam wie ausgewechselt aus der Pause und überrannte die Gäste förmlich. Daniel Trenkle gab das Signal dazu und traf mit einem an ihm selbst verschuldeten Elfer zum 1:2 (51‘). Danach landete eine Ecke von Trenkle beim eingewechselten Emmler, der am langen Pfosten mit einem wuchtigen Kopfball zum Ausgleich traf (53‘). Nach einem sehenswerten Spielzug über mehrere Stationen legte Regenscheit den Ball in den Lauf von Stratz, der seinem Gegenspieler enteilte und flach und hart ins lange Eck schoss (56‘). Binnen fünf Minuten hatten die Simonswälder das Spiel gedreht. Pech hatte Stratz, als sein Freistoß aus gut 25 Metern an der Latte landete (60‘). Danach beruhigte sich die Begegnung und Hochdorf kam wieder besser zurecht. Dennoch erspielten sich die Platzherren gegen Ende einige Hochkaräter, doch Trenkle bzw. Stratz scheiterten am guten Torhüter der Gäste und R. Burger nagelte das Leder aus vollem Lauf nur ans Lattenkreuz. Dass sich die mangelnde Chancenverwertung der Simonswälder nicht noch rächte, lag an fehlender Präzision und Entschlossenheit der Gäste im Abschluss und an FC-Torwart Robin Ruf, der nach längerer Verletzungspause einen sicheren Eindruck hinterließ und einige Bälle entschärfte.
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