Der Freiburger FC gewann das Kellerduell

Oberliga Baden-Württemberg: Freiburger FC – SV Linx 4:1 (2:0),

20. November 2021, 19:53 Uhr

Bild: Dieter Althauser ( Altobelli)

Der Freiburger FC gewann das Kellerduell vor heimischem Publikum mit 4:1 gegen SV Linx. Im Vorfeld war eine ausgeglichene Partie erwartet worden, doch die Rotjacken wussten zu überraschen.


150 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die Heimmannschaft schlägt – bejubelten in der 18. Minute den Treffer von Konstantin Fries zum 1:0. Alexander Martinelli nutzte die Chance für das Team von Coach Luca Murdolo und beförderte in der 39. Minute das Leder zum 2:0 ins Netz. Thomas Leberer von SV Linx nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Kevin Meyer blieb in der Kabine, für ihn kam Tarik Aras. Ohne weitere Tore ging es in die Pause. Für das 1:2 von SV Linx zeichnete Kemal Sert verantwortlich (71.). Mit dem Tor zum 3:1 steuerte Martinelli bereits seinen zweiten Treffer an diesem Tag bei (83.). Durch ein Eigentor von Sinan Süme verbesserte der Freiburger FC den Spielstand auf 4:1 für sich (85.). Letztlich hat SV Linx den Befreiungsschlag klar verpasst. Gegen den direkten Widersacher um den Klassenverbleib, die Rotjacken, bekam man das Fell über die Ohren gezogen.

Der Freiburger FC krebst im Tabellenkeller herum – aktueller Tabellenplatz: 18. Die Rotjacken bessern seine eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt drei Siege, vier Unentschieden und zehn Pleiten. Nach acht sieglosen Spielen ist der Freiburger FC wieder in der Erfolgsspur.

SV Linx muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als 2 Gegentreffer pro Spiel. Die Abstiegssorgen der Gäste sind nach der klaren Niederlage größer geworden. Im Angriff von SV Linx herrscht Flaute. Erst 15-mal brachte SV Linx den Ball im gegnerischen Tor unter. Fünf Siege, vier Remis und acht Niederlagen hat SV Linx derzeit auf dem Konto. In den letzten fünf Partien ließ SV Linx zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich vier.

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