Nachgefragt: Was macht eigentlich Jan Ernst?

11. Januar 2022, 17:43 Uhr

Jan Ernst als Trainer des FC Waldkirch, Bild Verein

In seiner aktiven Zeit machte sich Jan Ernst als Torjäger einen Namen.

Die Trainerkarriere startete er 2011 beim FC Weisweil, auch beim SV RW Glottertal fungierte er als Spieler und Trainer.
Im Glottertal schaffte er den Durchmarsch von der Kreisliga B in die Bezirksliga.

Danach ging es als Trainer zurück zum FC Waldkirch, wo er zur aktiven Zeit über 10 Jahre als Spieler fungierte.


Lesen Sie, was Jan in unserem Kurzinterview zu sagen hat.

Beste Erinnerungen an die Spielertrainerzeit in Glottertal Bild: Verein



SDP: Hallo Jan, nach Deiner Trainertätigkeit in Waldkirch hast Du ein Sabbatjahr eingelegt, die Corona Pandemie hat auch den Fußball ins Schwanken gebracht. Mit 44 Jahren (27.01.77) bist Du jedoch noch zu jung, um deine Trainerkarriere zu beenden?

Jan Ernst: Hallo Thomas, schön von Euch zu hören. Das Team Doppelpass bedeutet noch ein Stück „Normalität“ in dieser unsäglichen Corona-Pandemie. Corona hat den Amateurfußball in den letzten beiden Jahren sicherlich stark verändert. Es kommt kein normaler Rhythmus mehr auf, alle sind unsicher wie es weitergeht, keiner kann so richtig planen. Diese Situation ist für Spieler und Vereine sehr schade und hoffentlich bald vorbei!

Die Trainertätigkeit in Waldkirch, die ebenfalls stark unter den Corona-Einflüssen gelitten hat, verlief am Ende nicht planmäßig. Dennoch war es eine tolle Erfahrung, eine Mannschaft in der höchsten Südbadischen Liga zu trainieren.

Nach der einjährigen Pause sind die Akkus wieder voll aufgeladen und ich bin topmotiviert für eine neue Herausforderung. Das Ende meiner Trainertätigkeit ist hoffentlich noch lange nicht in Sicht.





SDP: In der Winterpause halten zahlreiche Vereine Ausschau nach einem Trainer für die nächste Saison, sicherlich hat es schon die eine oder andere Anfrage gegeben?

Jan Ernst: Es gibt immer wieder Anfragen, etwas konkretes hat sich aber bisher noch nicht ergeben. Ich bin ein Mensch, der in den Gesprächen grundsätzlich ein gutes Gefühl braucht, quasi eine gemeinsame Idee und Philosophie. Dann bin ich bereit alles für diesen Verein und die Mannschaft zu geben. Aktuell bin ich noch für alles offen.





Unter den Trainern des Jahres bei der Doppelpass-Sportgala 2017/18

SDP: Du hast bislang in verschiedensten Ligen trainiert, sowohl bezirklich als auch überbezirklich, wie müsste das Profil eines Vereines aussehen, um für Dich interessant zu sein?

Jan Ernst: Das ist das Schöne, dass ich bereits in verschiedenen Situationen und Ligen Erfahrungen sammeln konnte. Ein Engagement mache ich grundsätzlich nicht von der Liga abhängig. Wenn ich eine Perspektive sehe, bei einem Verein etwas bewegen zu können, spielt die aktuelle Spielklasse nur eine Nebenrolle. Diese Erfahrung habe ich unter anderem beim SV RW Glottertal erleben dürfen, wo ich eine unglaublich schöne und erfolgreiche Zeit hatte.

Ich denke erfolgs- und leistungsorientiert und würde mir das von einem interessierten Verein natürlich ebenfalls wünschen. Ich denke dann steht einer erfolgreichen Zeit nichts im Wege.

Autor: Thomas Rieger

Kommentieren