FFC besiegt BSC 3:0

SBFV-Rothaus-Pokal: Bahlinger Pokalaus in Runde 1

09. August 2020, 17:50 Uhr

Freiburger Jubel beim deutlichen 3:0 (Bild: SDP-RK)

Bereits in der ersten Runde des Rothaus-Pokal kam für den Bahlinger SC das Aus...Lesen Sie weiter

(Bild: SDP-RK)

Der Freiburger FC zieht mit seinem Sieg gegen Bahlingen  im Rothaus Pokal eine Runde weiter und misst sich nun mit dem VFR Hausen. Der Sieg war verdient, denn Freiburg investierte über 80 Minuten mehr und nutzte die wenigen Chancen, die sich boten.

(Bild: SDP-RK)

Zugegeben - wenn man mit dem Pausenpfiff den Führungstreffer erzielt, und unmittelbar nach der Halbzeit diese Führung ausbauen kann, spielt es sich bei 35° im Schatten wesentlich einfacher. Aber diese Tore muss man eben auch erst schießen. Das 1:0 resultierte nach einem langen Ball in den Strafraum des BSC. Matthis Eggert legte mit der Brust auf und Marco Anlicker bugsierte das Leder ins rechte Dreieck. Bahlinges Keeper Marvin Geng war chancenlos und der Schiedsrichter bat die Kicker direkt danach in die Pause.

(Bild: SDP-RK)

Eine Minute war gespielt, als Marco Anlicker nach einer tollen Kombination von links an der Torauslinie nach innen passte und Alexander Martinelli nur noch ins leere Tor schieben musste -  schon stand es 2:0.

Vom Bahlinger SC war bis zu diesem Zeitpunkt relativ wenig zu sehen. In den ersten 10 MInuten gab es ein bisschen Wirbel und Niklas Schindler im Freiburger Gehäuse musste zweimal klären. Ab dann spielte der FFC aber munter mit und ließ wenig Torchancen zu. 

Nach dem 2:0 sollte der BSC eigentlich aufdrehen, aber man konnte sich gegen die hervorragend stehenden Freiburger überhaupt nicht entfalten. Der FFC ließ den Gast im Mittelfeld spielen, stöte dann aber immer im richtigen Zeitpunkt, so dass der Eindruck entstand, dass Bahlingen keine Mittel fand.


(Bild: SDP-RK)

Vor allem Freiburgs bester Spieler, Anthony Mbem-Som gewann so ziemlich alle Zweikämpfe in der Freiburger Deckung und stieß immer wieder mit nach vorne.

Bahlingen wäre in der 82. Minute noch einmal rangekommen wenn der Volleyschuss von Santiago Fischer nicht noch von einem Mitspieler abgefälscht worden wäre - dieser stand aber im Abseits und der Treffer zählte somit nicht.

Im direkten Gegenzug setzte der eingewechselte Adriano Spoth den KO, als er nach Hereingabe von Konstantin Fries zwei Haken schlug und den Ball in die Maschen schob.


Nikolas Zeyer (Bild: SDP-RK)

Erneut wird somit der BSC bei der Vergabe des Titels nicht mitreden. Der Freiburger FC spielt nun gegen den VFR Hausen und jetzt sind die Vorzeichen mit den berühmten David gegen Goliath umgekehrt.

Fünf Minuten vor dem Ende gab es übrigens eine interessante Einwechslung auf Freiburger Seite. Der 18-jährige Nikolas Zeyer kam für Nikolas Garcia Stein. Zeyer? Den Namen kennt man noch sehr gut in Freiburg. Nikolas ist der Sohn des früheren SC-Profis Andreas Zeyer. Er kam als Neuzugang vom FC Gundelfingen (Landesliga Bayern) und spielte zuvor in der A-Junioren Bayernliga sowie beim FC Heidenheim in der A-Junioren Bundesliga

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Autor: Volker Kirn

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